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Macht uns KI denkfaul?

Screenshot der 3sat-Wissenschaftssendung NANO: IWM-Forscherin Teresa Luther ist während eines Interviews auf einem Laptopbildschirm zu sehen
IWM-Forscherin Teresa Luther im 3sat-Wissenschaftsmagazin NANO

4.11.2026

3sat NANO geht mit IWM-Forschenden der Frage nach, wie ChatGPT unser Denken und Lernen verändert

Recherchieren, Schreiben, Argumentieren – ChatGPT kann uns heute viele Aufgaben abnehmen. Doch was passiert, wenn wir immer mehr Denkarbeit an Künstliche Intelligenz auslagern? Werden wir dadurch klüger und produktiver – oder verlieren wir langfristig wichtige Fähigkeiten? Das Wissenschaftsmagazin NANO auf 3sat geht diesen Fragen nach und hat dafür Forschende am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen besucht.

Wie verändert KI unser Denken?

Im Mittelpunkt steht eine Frage, die Teresa Luther aus der IWM-Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion in ihrem Dissertationsprojekt untersucht: Wie verändert sich unser Denken, wenn wir Texte mithilfe von ChatGPT verfassen? Denn Schreiben bedeutet weit mehr, als Wörter aneinanderzureihen. Es hilft uns auch, Gedanken zu strukturieren, Argumente zu entwickeln und Zusammenhänge zu verstehen.

Schreibexperiment am IWM: Wie nutzen wir ChatGPT?

Für den NANO-Beitrag begleitete das Fernsehteam ein Schreibexperiment am IWM. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich Menschen die Unterstützung durch KI nutzen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrike Cress, IWM-Direktorin und Leiterin der Arbeitsgruppe, erläutert Teresa Luther, worauf es beim Lernen mit KI ankommt – und warum die besten Antworten nicht unbedingt die sind, die uns am meisten weiterbringen.


Wie viel eigenes Denken bleibt, wenn die KI mitschreibt? Der NANO-Beitrag vom 20. Oktober 2026 ist in der 3sat-Mediathek abrufbar.

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